Profil

Damit alle SchülerInnen ungestört lernen und jede Lehrerin ungestört unterrichten kann, wurde ein Sozialcurriculum

„FAIR GEHT VOR“ - auf der Grundlage des Arizona-Modells 

erarbeitet.

 

Wir wollen an unserer Schule ein geordnetes und soziales Miteinander fördern und fordern.

Darum gelten bei uns (wie auch in anderen Schulen) folgende Grundsätze:             

 

1.           Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht ungestört zu lernen.

2.          Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht ungestört zu unterrichten.

3.           Jede/r muss stets die Würde und die Rechte des Anderen respektieren.

 

  • Wir im Stauferpark wollen Unterrichtsstörungen vermeiden bzw. erst gar nicht aufkommen lassen. Es gibt verschiedene Arten von Unterrichtsstörungen:

a) Laute Störungen     

b) leise Störungen    

c) Bewegung     

     

  •  Was passiert, wenn eine Unterrichtsstörungen vorliegt?

Der betreffende/ störende Schüler wird gefragt, ob er sein Verhalten ändern kann und will. Bekundet er, dass er es kann darf er im Unterricht bleiben; braucht er aber eine kurze Auszeit, so bekommt er das „gelbe Blatt“ und bearbeitet dies in einer anderen Klasse. Darauf muss er schreiben, warum er in dieser Auszeit ist, was vorgefallen ist, was er ändern kann, wie er sich das nächste Mal verhält. Meint der Schüler, dass es reicht, dann nimmt er wieder am Unterricht teil. Das gelbe Blatt wird in der Pause mit dem Lehrer durchgesprochen und mit nach Hause zur Unterschrift gegeben.

Hat der Schüler sich für das Bleiben entschieden, so muss er bei erneutem Stören sofort das Zimmer mit dem gelben Blatt verlasen.

 

Je nach Schwere und Häufigkeit der Störung kann es dann auch zum orangenen oder roten Blatt kommen.

Wobei das Rote die Spitze des Eisberges ist und wenn dies der Fall ist, muss der betreffende Schüler zum Sozialpädagogen des Matrix, um dort sein Verhalten mit den Mitarbeitern auf neutralen Ebene zu besprechen und zu verbessern.

 

  • Fazit

Somit soll das eigenverantwortliche Denken und Handeln der SchülerInnen gestärkt werden.

Mitschüler und Lehrer werden vor Störungen geschützt und es wird eine sinnvolle und störungsfreie Durchführung des Unterrichts gewährleistet.

Den Schülern soll die Möglichkeit zur Ursachenfindung ihrer Verhaltensprobleme gegeben und zu Erarbeitung alternativen Verhaltensweisen gegeben werden.

Es liegt nicht die Strafe, sondern der Hilfsgedanke zugrunde.

Unterrichtsstörungen werden immer weniger, bzw. auch schneller und ohne jeglicher Diskussion behoben, da jeder Schüler von vorneherein den Weg bei diesen weiß

   
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